Volkers Gästebuch
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Am 31.03.2011 - 23:02 Uhr schrieb Klaus
 
Art-Rocker Volker trifft Pop-Rocker Jürgen, madhouse mal gar nicht mad
Zu deinem Gastauftritt heute in hr3-madhouse,
Thema Artrock und Vorstellung des Festivals PREMIUM ROCK am 09.04. im Haus am Dom, Frankfurt

Hallo Volker,

habe Euch zugehört. Verdammt guter Musikverstand, Geschmack und überhaupt. Sehr beeindruckend. Ich beginne mich auf den Samstag im Haus am Dom so richtig zu freuen. Einfach eine gute Musik, intensiv, krachend, gefühlvoll und voller Bilder. Ein Kunstwerk, dieser Art- Prog- Rock. Bleibt mir nur eins festzustellen, hr3 hätte mit Dir einen gegen den Strom im Programm.

In voller Vorfreude,

der Klaus aus’m Art-Rock-Rodgau …

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Am 02.03.2011 - 16:24 Uhr schrieb Rainer
 
some things will never change

Guten Tag Volker,

Ich würde mich freuen, wenn Gleichgesinnte einige der „vergessenen Bands“ für sich wiederentdecken würden.

Dies hat nichts mit Oldie-Nostalgie zu tun, sondern ist Pflege eines bedeutenden Kulturgutes.
Denn, wohl kaum ein Jahrzehnt in der neueren Geschichte definiert sich so über seine (populäre) Musik wie die 60er/frühen 70er.
Musik die vorher und seitdem nie wieder so eine gesellschaftliche Wirkung zeigte, wie in den 60ern/frühen 70ern. In Ost und West, überall in der Welt. Nie zuvor waren politisch-soziale Bewegungen so eng mit populärer Musik verwoben, wie in den 60ern. Musik wurde wahrhaft Identitätsstiftend. Für mich und viele andere wurde diese Musik zu einer Art Lebensmittel.

Es ist phänomenal, wie sich vor allem im anglo-amerikanischen Raum quasi explosionsartig eine neue Musikkultur „seit, durch, mit, neben, nach“ den Beatles herausbildete. Was für ein Ozean voller Talente, aus denen die Musikindustrie schöpfen konnte.

Dabei haben wir die Texte der Lieder, geschweige denn deren „Message“, wenn überhaupt, dann nur ansatzweise verstanden. Was ein Walross mit Cornflakes zu tun haben sollte, hatte sich jedenfalls für mich nicht erschlossen. Ich denke, darauf kam es nicht so sehr an.
Die Stimme, ihr Rhythmus, war/wirkte wie ein Instrument.

Die Tatsache, dass unsere Schülerband nicht ausgepfiffen wurde, wenn wir unsere englischen Texte herunter „leierten“ (der Englisch-Lehrer hätte sich für uns geschämt) zeigt doch, dass es mehr darauf ankam, den „richtigen Ton/Harmonie“ zu treffen, als den Text genau wieder zu geben. Mit dem Klang der Stimme wurde ein Lebensgefühl transportiert, das dem Zeitgeist entsprach.

Neben den wenig bekannten Beatlesque - Bands der 60er gab es auch noch eine ganze Reihe erwähnenswerter Bands anderer Stil-Richtungen, an welche heute nur wenig erinnert.
So z.B. an den Baroque- und ToyTown-Pop/Rock.

Eher bekannt sind da schon Bands aus dem Bereich des Sunshine/Harmony-Pop. Auch hier das gleiche Bild. Neben den Giganten des Genres eine Vielzahl eher unbekannter Künstler, die `ne Menge „catchy melodies / haunting tunes“ erschufen. Allesamt mit einem gehörigen Schuss „Revolver“ und „Pet Sounds“ .

Zu nennen wären da die US-Band: The Yellow Balloon, The Peppermint Rainbow, Sagittarius, Don & The Goodtimes, The Cowsills, The Sunshine Company, October Country, The Gordian Knot, The Happenings ….

Oder die Brit-Bands: The Castaways, Harmony Grass, The West Coast Consortium, The Ivy League, The Rainbow People, The Montanas, The Rockin‘ Berries……..

Nicht unerwähnt bleiben sollten: The Arbors, The Innocence, The Tradewinds sowie die m,E. gelungenen Adaptionen (LP/CD) von Anita Kerr mit dem Titel: „All You Need Is Love“ und „Slightly Baroque“.

Zu schlagerhaft ? O.K., aber Genuss speist sich nun mal aus dem Vergleich, aus der Alternative. Alles ist relativ, etwa wie …Bobby Brown(s) Rebellion in Tinsel Town …?

Sorry Volker, eigentlich wollte ich mich diesmal kurz fassen und nicht abschweifen.

Danke für Dein Interesse und die Mühe. Bleib gesund und

schöne Grüße aus Leipzig

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Am 19.02.2011 - 09:30 Uhr schrieb Rainer
 
some things never change

Guten Tag Volker,

Habe mir Deine Wut-Sendung angehört. War gespannt, wie Du dieses brisante Thema anpacken würdest. Muss sagen, wieder eine sehr informative, ausgewogene Sendung von hoher Aktualität, treffenden (generations-übergreifenden) Musikbeispielen und präziser Gedankenführung.

Zwischenzeitlich habe ich mir Deine/Eure DVD: "Beatles/Beate" geleistet und wirklich zwei sehr vergnügliche Stunden und vierzig Minuten damit verbracht.
Danke, dass Du Dir / Ihr Euch die Arbeit gemacht hast / habt.
Bei aller Unterschiedlichkeit unserer Lebensverhältnisse gab es doch allerhand Gemeinsamkeiten.
Nur, dass ich leider keine Chance hatte, die Beatles mal zu erleben,
dafür aber die "Beatles Revival Band" Ende der 70er in Ost-Berlin. Die waren (fast) genau so gut!
Übrigens, was die Beatlesque - Bands der 60er anbelangt so möchte ich ergänzend hinweisen auf: die US-Bands "The Tee Company" und "The Tuneful Trolley" und insbesondere "The Neighborhood Children".
Letztere war für mich eine echte Entdeckung. Ebenso die Brit's "Forever Amber".

Bei der Recherche bitte nicht vergessen Bands wie: July, Ice, Kaleidoskope, The Family Tree …. Vielleicht auch The Loot und Skip Bifferty, ich hör‘ mal auf.

Interessant ist, dass sich z. B. Left Banke - eine in den Staaten nicht unbekannte Band - nach dem Ende der Beatles deshalb aufgelöst haben soll, weil man in einer „beatleslosen“ Welt nicht weiter Musik machen könne.
The Mortimer aus NY sollen ihr ganzes Outfit dem Beatles –Stil angepasst und extra Unterricht genommen haben, um - wie Rain heute - „very british „ singen zu können.

Übrigens, es gibt noch ein weiteres hoch spannendes Thema. Wie in der Geschichte so sind auch in der populären Musik die Übergänge bekanntlich besonders interessant.
Für mich war schon immer ein Phänomen, wie Ende der 60er aus Bands wie z. B. Cliff Bennett & the Rebel Rousers – Toe Fat,
aus The Bystanders – Man (deren Erotica lief bis Mutter den Stecker zog),
aus The Syn – Yes,
aus Simon Dupree and the big sound – Gentle Giant
wurden/werden konnten. Von den Nachfolgebands z.B. der Yardbirds ganz zu schweigen.
Was hat diese Musiker zu diesem radikalen Stilwechsel veranlasst, hauptsächlich kommerzielle Gründe, wie geschrieben steht? Ich denke, das ist zu kurz gefasst.
Was hat mich eigentlich veranlasst, um 1970/71 Dave Dee und Bee Gee (außer: Every Christian Lion Hearted Man Will Show You) zu löschen
und fortan Jethero Tull, Ten Years After, Three Dog Night und Spooky Thooth (deren I’m the Walrus halte ich für die beste Coverversion) zu mögen.
Was hat diesen Zeitgeist eigentlich hervorgebracht?
Viele spannende Fragen. Pop/Rock-Geschichte pur.

Schöne Grüße aus Leipzig Rainer

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Am 26.12.2010 - 08:08 Uhr schrieb Uwe
 
ich schließe mich martin und den anderen vorschreibern hier gerne an. endlich hatte ich nach langer langer zeit mal wieder einen grund, hr3 einzuschalten. so traurig der anlass, so schön und gelungen die sendung. endlich mal wieder ein hauch von kramladen im radio... meine güte, fast wie früher. internetradio ist irgendwie halt doch anders, ich komm da nie so emotional ran wie an das gute alte dampfradio. ich bin ein unmoderner nostalgiker, ich weiß...

wie dem auch sei, frohe weihnachten und ein gelungenes, glücklich machendes neues jahr allen freunden deiner sendung und deines schaffens sowie natürlich dir volker wünscht

uwe (aka froggy)

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Am 09.12.2010 - 22:24 Uhr schrieb Martin
 
Hallo Volker,
Das war einfach klasse. Du hast uns wieder 3 sehr schöne, viel zu schnell
vergangene Stunden geschenkt. Auch wenn
es ein sehr trauriges Thema war
welches gestern in hr3 und heute noch mal in byte-fm behandelt wurde bzw. wird
erinnerte die ganze famose Sendung an
längst vergangene Zeiten in hr3,bei denen man andächtig lauschte, damit man ja keinen Ton- sei es Musik oder
gesprochene Poesie verpaßte. Wieviele
Mails gab es eigentlich gestern zur Sendung ins Studio?
Auch das du working class hero noch gespielt hast.! Vielen lieben Dank!!!
Dazu die Kramladenmelodie toll!
Auf meine kurze Mail ins Studio;( ich wollt halt nichts verpassen):
Absolut klasse Sendung. Schön Volker Rebell mal wieder in hr3 zu hören,
ich hoffe sehr nicht zum letzten Mal. Also vielen Dank Euch beiden.(Jürgen und
Volker)Vielleicht reicht die Zeit ja noch für working class hero.
Alles Gute !

habe ich von hr3 von Till Hofmeister folgende
Antwort bekommen:
Hallo Martin,
vielen Dank für Ihr positives Feedback zu unserer gestrigen ambitionierten Sondersendung.
Wir werden das in ähnlicher Form bei besonderen Anlässen gerne wiederholen!
Mit besten Grüßen
Till Hofmeister
Das läßt doch hoffen oder?
Dir lieber Volker und natürlich auch den
geneigten Lesern eine schöne Adventszeit.
Liebe Grüße Martin

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Am 09.12.2010 - 21:43 Uhr schrieb Carsten Kannenberg
 
Hallo,

war schön, Sie mal wieder bei hr3 gehört zu haben. John Lennon 4 ever !!!
Smilie

Frohes Fest !

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Am 09.12.2010 - 12:22 Uhr schrieb Carsten
 
hallo,

danke für den lennon-abend, den ich im auto und bei einer unfreiwilligen rückkehr nach kassel verbracht habe...
eigentlich musste ich an den tegernsee, habe aber bei bad brückenau abgebrochen und konnte so dann doch eure sendung hören...hatte dann doch was Gutes.

als ich sieben jahre alt war, kam an einem tag im dezember meine mutter weinend ins zimmer. ich verstand das nicht so wirklich, bekam dann aber den tod von john lennon mit. ich erinnere mich bis heute sehr an diesen moment.

viele grüße aus kassel & dankeschön ganz besonders für das anspielen der wunderbaren erkennungsmelodie von "volkers Kramladen"

donnerstags hitparade mit werner reinke, maxi mix, volkers kramladen und am ende kuschelrock.....
das war eine wunderbare zeit.

carsten

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Am 09.12.2010 - 11:21 Uhr schrieb Stephanie
 
Hallo,
ich möchte mich ganz herzlich für die tolle Madhouse-Sendung gestern mit Volker Rebell zu Gast bedanken! Ich war jahrelang treue Rebell-Hörerin und hatte das Aus seiner Moderationstätigkeit beim HR damals einfach hingenommen. Gestern ist mir aufgefallen (vor allem als dann die Erkennungsmelodie gespielt wurde) wie sehr ich ihn und seine Sendung vermisse! Sie war die einzige Sendung, die ich aktiv eingeschaltet habe, und die mich wirklich bereichert hat. Ich hoffe, dass es ihm gut geht und er so bald wie möglich zum HR zurückgeholt wird!

Mit besten Grüßen,
Stephanie

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Am 08.12.2010 - 23:10 Uhr schrieb Manou
 
Hallo

ist das schön Volker Rebell mal wieder am Mikrophon in hr3 zu hören! Und dann noch die "alte" Erkennungsmelodie - soooo schön! Eine wirklich feine Sendung heute und da ja bald Weihnachten ist, darf ich mir auch was wünschen: Holt doch den Volker mal wieder ans Mikro. Da findet sich doch sicher ab und zu mal ein nettes Plätzchen für ihn.

Liebe Grüße aus dem Lahn-Dill-Bergland

Manou

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Am 29.11.2010 - 10:28 Uhr schrieb Rainer
 
Subject: some things never change

Guten Tag lieber Volker,
zunächst vielen Dank dafür, dass Du nach wie vor ‘ne Menge Arbeit in die Gestaltung Deiner Sendungen steckst.
Es hat besonders viel Spaß gemacht, Deiner letzten – sehr amüsanten und informativen - Stecknadel-Sendung zuzuhören.
Kannte keinen der Titel, aber viel gute Musik aus einer aufregenden Zeit.
Auch ich stand vor Jahren mal vor dem gleichen Problem mit einem Anfang der 70ger wahrscheinlich beim HR aufgenommenem Titel, den ich toll fand aber einfach nicht zuordnen konnte.
Nach langer Suche wurde ich fündig.
Es war von den „Pink Fairies“ (später „Hawkwind“Smilie
der Tiel : „Uncle Harry’s Last Freak-Out“.

Der eigentliche Anlass dieser Zeilen ist allerdings, dass ich mir gerade noch mal Deine Sendung vom 19.08.2010 (50 Jahre Beatles) anhörte.
Ich denke mit dem Zauber der Musik der Beatles ist es in etwa so wie mit dem Lächeln der Mona Lisa, zeitlos schön , unergründlich, oft kopiert – nie erreicht.
Wenn ich mir so überlege, dass wir so um 69/70 in unserer Schülerband zum „Tanztee“ den Beatles-Titel: I Want You (She’s So Heavy) spielten, jedenfalls versuchten es zu tun, und die Leute es gut fanden, so muss von dieser Musik doch etwas besonderes ausgegangen sein. Der „Tanztee“ fand immer sonntags, 15.00 Uhr im Kulturhaus der Werktätigen statt. Da war immer was los.

Auch schon zu den Schaffenszeiten unserer Idole gab es viele junge Musiker, welche sich der „Idee Beatles“ angenommen hatten, heute jedoch oft in Vergessenheit geraten sind.
Viele von denen haben ihre Vorbilder kopiert, sich an deren Sound orientiert, experimentiert und Neues hinzugefügt. Spätestens nach „The Beatles“ war halt alles erlaubt in der populären Musik.
Herausgekommen ist meistens eine sehr kreative, melodische Musik, die eher selten in den „Hitparaden“ auftauchte, aber bis heute im Ohr hängen geblieben ist.

Ich denke da z.B. an die US- Bands wie:
The Moon, The Merry-Go- Round, Paper Garden, Left Banke, The Peppermint Trolley Company, The Golden Dawn, Lost and Found, The Parade, Eternity’s Children, Orphan Eggs, The Clique, The Colour sowie Lazy Smoke......
Oder Brit-Bands wie: The Mirage, Angel Pavement, Tuesday’s Children, Turquoise, Tinkerbell’s Fairydust, Majority One, The Rainbow Ffolly und The Fox.........

Bands wie The Aerovons, The Focal Point und The Mortimer hatten es bekanntlich schon bis in die Nähe Ihrer Vorbilder geschafft, lernten sie kennen, nahmen in der „Abbey Road“ auf. Woran sie letztlich scheiterten blieb für mich stets unklar. Geblieben ist tolle Musik. Mehr Glück hatten da schon The Iveys. Nachdem Paul Gefallen an der Band gefunden hatte, starteten sie bald darauf als „Badfinger“ eine Weltkariere.
Wenn man von der Beatles-Ära spricht, dann gehört diese Musik in gewisser Weise mit dazu.
Vielleicht findest Du mal Zeit und Gelegenheit, Dich in einer Deiner Sendungen diesen Musikern zu erinnern. Verdient hätten sie’s allemal.
Schöne Grüße aus Leipzig Rainer

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